Vorstellung des ersten Daten-Donuts aus Rhein-Kreis Neuss
Ort: digital
Der erste offizielle Daten-Donut made in Germany ist da!
Es braucht neue Instrumente, um unseren Wohlstand zu messen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP), der bislang wichtigste Indikator hierfür, misst zwar alle innerhalb eines Landes produzierten Güter und Dienstleistungen, sagt aber nichts aus über:
- deren Verteilung (also soziale Gerechtigkeit)
- deren Auswirkungen auf die Umwelt (also die Externalisierung von Kosten und Überschreitung planetarer Grenzen)
- unsere Lebensqualität
Doch wie können wir unseren Fortschritt ganzheitlich erfassen?
Der Daten-Donut aus dem Rhein-Kreis Neuss beweist: Das Donut-Modell von Kate Raworth macht es möglich, soziale Grundbedürfnisse und planetare Grenzen messbar zu verbinden.
Am Donnerstag, 11. Juni 2026 von 17 bis 18:30 Uhr, online, stellen Aileen Wichmann (Nachhaltigkeitsmanagerin, Rhein-Kreis Neuss) und Oliver Peters (Indikatoren-Experte, Difu) den ersten offiziellen Daten-Donut aus Deutschland vor. Hier erfahrt ihr:
- Wie wurde der Daten-Donut entwickelt?
- Welche Indikatoren wurden genutzt? Und wie vergleichen sie sich mit Landes- oder Kommunenzielen?
- Wie wird der Donut in politische Entscheidungsprozesse integriert?
- Und wie könnt auch ihr solche Ansätze fördern?
Für wen? Für alle, die sich für nachhaltige Transformation, neue Wohlstandsindikatoren und kommunale Praxisbeispiele interessieren.
Warum mitmachen? Weil die Welt dringend alternative Messinstrumente braucht und weil Wissensaustausch bedeutet, dass wir Veränderungen beschleunigen. Wir freuen uns auf euch und eure Fragen.
Das Modell: Wer möchte, kann sich vorab den Rhein-Kreis Neuss Donut schon mal unter folgendem Link anschauen: doughnuteconomics.org/doughnut-of-the-rhine-county-of-neuss
Die Teilnahme ist kostenfrei.
