Online-Veranstaltung: Sanierung oder Abriss – Wie treffen wir die optimale Entscheidung?
Ort: digital
Sanieren oder abreißen und neu bauen? Vor dieser Frage stehen in den kommenden Jahren viele öffentliche und private Eigentümer*innen. Die Entscheidung hat große Tragweite: In den rund 22 Millionen Gebäuden in Deutschland sind enorme Mengen an grauer Energie und Ressourcen gebunden. Bei einem Abriss gehen sie verloren, und der Neubau verursacht zusätzlich hohe Treibhausgasemissionen. Trotzdem werden viele Gebäude abgerissen, lange bevor ihre technische Lebensdauer erreicht ist. So bleiben wertvolle Potenziale für Klima- und Ressourcenschutz ungenutzt. Zugleich rückt angesichts steigender Baukosten die Frage in den Vordergrund, welche Lösung sich auch wirtschaftlich trägt.
Doch nach welchen Kriterien lässt sich beurteilen, ob eine Sanierung sinnvoller ist als ein Abriss mit anschließendem Neubau? Wie können Investitions- und Lebenszykluskosten sowie die Klimawirkungen beider Optionen gegeneinander abgewogen werden? Gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft, Praxis und Politik möchten der Klimaschutz im Bundestag e.V. und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) diese Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und diskutieren, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse, praktischen Erfahrungen und politischen Rahmenbedingungen nachhaltige, fundierte und langfristig tragfähige Entscheidungen unterstützen können.
Mit Impulsen von Wissenschaft, Praxis und Politik:
- Constantin Falter (Wissenschaftlicher Mitarbeiter Institut für Infrastruktur- und Immobilienmanagement, TU Braunschweig)
- Elise Pischetsrieder (Geschäftsführerin/Architektin, weberbrunner pischetsrieder architektur)
- Lutz Brinkmann (Bundestagsabgeordneter CDU/CSU-Fraktion, Mitglied im Bauausschuss)
Nach einer moderierten Podiumsdiskussion können in der Publikumsphase direkt Fragen an die Referent*innen gestellt werden.
11. November 2026 | 17:00–18:30 Uhr | Online via Zoom
