12. Kommunale Nachhaltigkeitstagung NRW
Ort: Clayton Hotel Düsseldorf
Europas nachhaltige Zukunft beginnt vor Ort: Kommunale Umsetzung und Kooperation trotz Gegenwind
Achtung: Die Veranstaltung ist ausgebucht - bei Anmeldung erhalten Sie einen Platz auf der Warteliste!
Am 22. Januar 2026 findet die zwölfte Ausgabe unserer Kommunalen Nachhaltigkeitstagung NRW statt. Diesmal mit Blick auf Erfolgsgeschichten für kommunale Nachhaltigkeit aus NRW sowie ganz Europa.
Wir laden zu Vernetzung und Inspiration rund um kommunale Nachhaltigkeit in Europa ein. Weil Nachhaltige Entwicklung vor Ort Fortschritt antreibt, sozialen Zusammenhalt stärkt und Krisenresilienz fördert, sind wir überzeugt: Europas nachhaltige Zukunft wird in den Kommunen gestaltet!
Dazu diskutieren wir auf dem Podium, wie Kommunen als lokale Stützen für Demokratie und Transformation wirken können, insbesondere in Zeiten von Krisen, Populismus und steigender Dringlichkeit. Mit Akteur*innen europäischer und regionaler Netzwerke blicken wir auf die Kraft von kommunalen Kooperationen, um Zusammenhalt und Nachhaltigkeit voranzubringen.
Außerdem schauen wir auf Lösungen von Städten, Gemeinden und Kreisen für zentrale Herausforderungen unserer Zeit – made in NRW & Europe. In vier KommunalFOREN präsentieren sich je zwei Good Practices zu den Themen:
Integriertes Nachhaltigkeitsmanagement | Kreislaufwirtschaft | Mobilitätswende | Demokratieförderung & Partnerschaften in der EU
Das KommunalFORUM findet in zwei Runden statt. Im Anmeldeformular können Sie pro Runde eins der Foren angeben. Auf der Veranstaltung werden nach dieser Auswahl Teilnehmendenlisten für die Foren aushängen.
Termin: 22.01.2026, 10-16:30 Uhr
Location: Clayton Hotel Düsseldorf (Immermannstraße 41, 40210 Düsseldorf)
Teilnahme: Kostenlos, in Präsenz
Programm: Download
Achtung: Die Veranstaltung ist ausgebucht - bei Anmeldung erhalten Sie einen Platz auf der Warteliste!
Im KommunalFORUM werden je zwei kommunale Erfolgsbeispiele zu vier transformationsrelevanten Themenfeldern vorgestellt. Das KommunalFORUM findet in zwei Runden statt (beide mit gleicher Besetzung).
Integriertes Nachhaltigkeitsmanagement verankern
Kommunen können und müssen Nachhaltigkeit vor Ort aktiv mitgestalten. Die sozial-ökologischen Transformation ist eine Querschnittsaufgabe, bei der die verschiedensten Handlungsfelder einer Kommune einbezogen werden müssen. Doch wie schafft man es, dass Nachhaltigkeit zur gelebten Praxis in der Verwaltung wird und Fortschritte transparent gemessen werden können? Dazu möchten wir anhand zweier Good-Practice-Beispiele vorstellen, wie Kommunen in NRW und europaweit Nachhaltigkeit in ihre Strukturen integrieren.
- Stadt Kleve: Nachhaltigkeit in Kleve - Pascale von Koeverden, Mitarbeitern im FB Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit und Christian Bomblat, Technischer Beigeordneter der Stadt Kleve
- Gemeinde Tierp (Schweden): Eine ländliche Gemeinde mit einer großen Vision - Frida Johnson, Analystin / Entwicklerin für Qualität und strategische Entwicklung in der Gemeinde Tierp
Kreislaufwirtschaft voranbringen
Zirkuläres Wirtschaften bietet Kommunen die Chance, Ressourcen effizienter zu nutzen und gleichzeitig ökologische sowie soziale Ziele zu verfolgen. Anstatt auf linearen Verbrauch zu setzen, fördert sie das Prinzip der Wiederverwendung, Reparatur und des Recyclings – und schafft so lokale Wertschöpfung und neue Formen der Teilhabe. Die Good-Practice-Beispiele zeigen, wie Kommunen in Kooperation mit weiteren Akteuren die Umsetzung von Prinzipien der Kreislaufwirtschaft vor Ort stärken können und wo eigene kommunale Hebel zur Etablierung zirkulärer Wirtschaftsprozesse liegen.
- Kreis Lippe: Das Konsortium „Lippe zirkulär“ – Birgit Essling, Leiterin der Geschäftsstelle Lippe zirkulär initiiert durch den Kreis Lippe
- Stadt Wuppertal: Smart Circular Wuppertal – Simone Jöhren, Projektmanagerin Smart City der Stadt Wuppertal
Mit Tempo in die Mobilitätswende
Mobilität ist ein zentraler Hebel für die nachhaltige Gestaltung von Kommunen. Sie beeinflusst nicht nur die Lebensqualität, sondern auch Klima- und Umweltziele sowie soziale Teilhabe. Während sich in den Städten häufig die Frage stellt, wie die verschiedenen Nutzungsgruppen von Auto über Fahrrad bis hin zum Fußverkehr auf der begrenzten Fläche vereint werden können, benötigen ländliche Räume vor allem Ideen, durch welche Verkehrskonzepte des Umweltverbunds gestärkt und tatsächliche Alternativen zum Privat-PKW geschaffen werden können. Die verschiedenen Herausforderungen und entsprechende Lösungsvorschläge möchten wir anhand der Good-Practice-Beispiele näher betrachten.
- Kreis Coesfeld: Das Verbundprojekt „BüLaMo – Bürgerlabor Mobiles Münsterland“ – Mathias Raabe, Fachdienstleister Mobilität und Kreisentwicklung des Kreis Coesfeld
- Gemeinde Zwolle: Eine lebenswerte und erreichbare Stadt für alle – Syb Tjepkema, Senior policy advisor mobility der Gemeinde Zwolle
Demokratieförderung & Partnerschaften in der EU
Die Europäische Union ist ein einzigartiges Friedens- und Demokratieprojekt. Sie lebt von der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, Mitgestaltung und dem Austausch ihrer Bürger*innen. In zwei kommunalen Beispielen möchten wir einerseits beleuchten, wie die kommunale Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg funktionieren kann. Anderseits möchten wir vorstellen, wie neue Beteiligungs- und Bildungsformate sowie demokratiestärkende kommunale Strukturen aussehen können.
- Zweckverband Eurode: „europäisch denken, regional handeln und lokal aktiv sein“ – Stephanie van den Berg-Thoennißen, Mitarbeiterin der Stadt Herzogenrath
- Stadt Münster: „Stronger Together“ – Die SDG-Partnerschaftskonferenz in Münster - Jutta Höper, Mitarbeiterin der Fachstelle Nachhaltigkeit der Stadt Münster (angefragt)
Der Europäische Gedanke steht für Integration und Zusammenarbeit und wird von den Menschen in Europas Kommunen getragen. Hier stützen stetiger Wandel und Innovation durch Austausch die Demokratie und den Gemeinsinn. Nachhaltigkeit ist dabei ein Treiber des Fortschritts und neuer Geschäftsideen sowie ein Grundpfeiler des sozialen Zusammenhalts. Somit schützt sie, auch zwischen multiplen Krisen, vor Spaltung und Protektionismus. Die Schritte Europas in Richtung Zukunftsfähigkeit können durch die Kommunen und ihre Zusammenarbeit weiter beschleunigt werden.
Deshalb wollen wir auf unserer Tagung die Potenziale des kommunalen Wandels zur Nachhaltigkeit darstellen und diskutieren. Konkret besprechen werden wir innovative Ansätze in der Mobilitätswende, effektives Nachhaltigkeitsmanagement in den Kommunalverwaltungen, ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft und kooperative Methoden der Demokratieförderung durch u.a. europaweite Partnerschaften.
Zudem stellen wir die Frage, welche neuen Kooperationen, Netzwerke und Kommunikationsstrategien wir für die big points der Nachhaltigkeit in unseren Städten und Regionen benötigen. Die Konferenz bietet die Möglichkeit des Austausches mit Referent*innen und Kolleg*innen aus europäischen sowie nordrhein-westfälischen Kommunen.
