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Vortrag und Diskussion: SOS EU - rettet die Bienen und Bauern!

Fördert die EU-Agrarpolitik tatsächlich eine umwelt- und klimafreundliche, Tierwohl achtende Landwirtschaft? So, wie es die Globalen Nachhaltigkeitsziele und die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie einfordern? Darüber haben wir mit Agrarexpert*innen am 16. Mai in Münster diskutiert. Veranstalterin war die Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien West (RENN.west).

Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze!

Zum Hintergrund:

Kurz vor der Wahl des Europäischen Parlaments haben wir einen besonders wirkmächtigen Bereich europäischer Politik genauer unter die Lupe genommen: Die sogenannte Gemeinsame Agrarpolitik der EU, kurz GAP. Immerhin fließt nach wie vor ein gutes Drittel des gesamten europäischen Haushaltes in die GAP: 59 Milliarden Euro pro Jahr sind das insgesamt und alleine Deutschland erhält pro Jahr derzeit 6,3 Milliarden Euro.

Mit diesem Geld lässt sich viel gestalten in der Landwirtschaft. Doch welchen Leitbildern folgt die GAP und deren Weiterentwicklung? Fördert die Gemeinsame Agrarpolitik tatsächlich eine umwelt- und klimafreundliche, Tierwohl achtende Landwirtschaft? So, wie es die Globalen Nachhaltigkeitsziele und die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie einfordern? Darum ging es in der Veranstaltung in Münster.

Mitdiskutieren und die EU-Politik mitbestimmen!

Am Beispiel der EU-Agrarpolitik lässt sich sehr gut zeigen, wie komplex und langwierig politische Prozesse sein können, insbesondere auf supranationaler Ebene. Aber allein schon der Umfang der GAP zeigt auch, wie groß der Hebel für Veränderungen auf europäischer Ebene sein kann, um – auch über nationalstaatliche Interessen hinaus – eine gemeinwohlorientierte Politik für alle voranzutreiben und die vielen unterschiedlichen Interessen abzuwägen und auszugleichen. Als Wähler*innen können wir den Kurs der europäischen Politik am 26. Mai mitbestimmen.

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