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Ruhrgebiet im Check: RVR veröffentlicht aktuellen Umweltbericht und neues Umweltmonitoring

Wie es im Ruhrgebiet um Themen wie Biodiversität, Feinstaubbelastung oder Freiflächen steht, zeigt der Regionalverband Ruhr (RVR) anhand umfassender Daten – nicht nur in einem Bericht, sondern ab jetzt auch fortlaufend im Online-Umweltmonitoring!

Einst die Staublunge der Nation, ist das Ruhrgebiet längst zu einer vielfältigen und innovativen Metropolregion herangewachsen. Neben moderner Industrie und Wissenschaft braucht eine lebenswerte Region aber auch eine gesunde Umwelt.

Wie gut es dieser im Ruhrpott geht, erfasst der RVR aktuell in einem Umweltbericht. Das Fazit: Trotz einiger Herausforderungen, besonders in den Bereichen Klimawandel, Biodiversität und ÖPNV, zeichnen sich positive Entwicklungen ab. Diese können laut Bericht besonders „durch gezielte Strategien weiter gestärkt werden“.

Stärken und Schwächen im Pott

Gelobt werden u.a. der Zuwachs an Freiflächen durch Renaturierung (entgegen dem Landestrend in NRW), der Rückgang von Endenergieverbrauch und Treibhausgasemissionen sowie deutlich verringerte Feinstaubbelastung. Zudem wachse der Sektor der Umweltwirtschaft stetig weiter und mache das Ruhrgebiet zur stärksten Teilregion für Umweltwirtschaft in NRW.

Handlungsbedarf markiert der Bericht derweil besonders im stagnierenden Feld der Biodiversität. Trotz grassierender Krise unserer Artenvielfalt bewege sich hier wenig. Schutzgebietskomplexe sollten vor allem in Übergangs- und Verdichtungszonen ausgebaut werden, Biotopverbünde bräuchten insgesamt einen kräftigen Anschub. Bemängelt wird auch die seit 2012 rückläufige Nutzung des ÖPNV, die ein Schlüssel für u.a. weitere Emissionsvermeidungen oder bessere Luftqualität wäre.

Neues Umweltmonitoring liefert laufend Daten

Neu an den Start gegangen ist zudem ein laufend aktualisiertes Online-Monitoring zentraler Umweltthemen im Ruhrgebiet. Über zehn Themenfelder hinweg geben 38 Indikatoren Aufschluss über die Lage der Umwelt in der Metropolregion.

Das Monitoring orientiert sich dabei an der übergeordneten Strategie Grüne Infrastruktur des RVR. Zugeordnet werden die Indikatoren zudem den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen der UN, den SDGs.

Zu den Indikatoren zählen u.a. Sommertage, Lufttemperatur, Siedlungsabfallmenge, Lichtemissionen, schutzwürdige Böden, Anteil Erneuerbarer Energien, Vegetationsanteil, Flächennutzung und auch der Apfelblütenbeginn.

Der RVR-Umweltbericht ist hier einsehbar: Link

Das Online-Umweltmonitoring findet sich hier: Link

 

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