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Regionalforum in Arnsberg: Neuer Antrieb für regionale Nachhaltigkeit

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Nachhaltige Themen noch mehr ins Land zu tragen und sie regional weiterzudenken: So lautet das Ziel der Regionalforen Nachhaltigkeit. Viele spannende Ideen dazu lieferten knapp 100 Teilnehmende am 12.12.2018 in der Bezirksregierung Arnsberg. Sie trafen sich dort zum ersten von insgesamt sechs Regionalforen Nachhaltigkeit in Nordrhein-Westfalen.

Bürgerinnen und Bürger aus dem Regierungsbezirk Arnsberg, aus Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung diskutierten insbesondere über die Nachhaltigkeit in der Region und die Weiterentwicklung der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie. Organisiert wurde die Veranstaltung von der LAG 21 NRW in Kooperation mit der Bezirksregierung Arnsberg, gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV NRW).

Teilnehmende können und sollen sich einbringen

Die Landesregierung wolle die regionalen Nachhaltigkeitsinitiativen besser kennenlernen und untereinander in Austausch bringen, so Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär im Umweltministerium NRW. Anregungen aus den Regionen für die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes seien willkommen. Dann könne auch überlegt werden, mit welchen Ansätzen die regionalen Nachhaltigkeitspotenziale in den Regionen unterstützt werden könnten. Grußworte gab es auch von Regierungspräsident Hans-Josef Vogel und von Ralf Paul Bittner, dem Bürgermeister der Stadt Arnsberg.

In der interaktiven Fishbowl-Diskussion diskutierten ExpertInnen und ZuhörerInnen über die „Chancen und Herausforderungen einer Nachhaltigen Entwicklung im Regierungsbezirk Arnsberg“. Auf dem Podium: Friederike Schriever, Sprecherin der LEADER-Regionen aus dem Regierungsbezirk Arnsberg, Hubertus Winterberg, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur GmbH und Bernd Banschkus, Stellvertrender Vorsitzender des Regionalrats Arnsberg.

Gute Beispiele aus der Praxis

Nach einer Pause ging es in die Workshops zu verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen, etwa „Gute Arbeit und nachhaltige Innovationen aus der Region“, „Planetare Grenzen in der Region wahren“ oder „Stadt – Land –Beziehungen neudenken“. Die Teilnehmenden konnten sich zum Beispiel über die Herausforderungen der Digitalisierung in Südwestfalen austauschen, Lösungen für den Ärztemangel sowie den Demografischen Wandel auf dem Land diskutieren oder sich zu Waldschutz und regionaler Vermarktung informieren. Im Anschluss wurden die Ergebnisse kurz präsentiert.

Auf dem Markt der Möglichkeiten stellten das Klimanetzwerk Südwestfalen, die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen und RENN.west ihre Arbeit sowie Angebote zur Unterstützung und Kooperation vor.

Mit den Regionalforen Nachhaltigkeit soll das Engagement der BürgerInnen für und in ihrer Region, auch durch ein ausgebautes Kooperationsnetzwerk, zusätzlichen Antrieb erhalten. Weitere Informationen zu den Regionalforen Nachhaltigkeit finden Sie hier.

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