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Neuer Förderaufruf für E-Ladestationen gestartet

Eine flächendeckende und bedarfsorientierte Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge ist im „Autoland Deutschland“ noch lange keine Realität. Diese Lücke versucht das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) jedoch seit 2016 mit einem Marktanreizprogramm für die Elektromobilität zu ändern.

Seit November 2018 können nun in einem dritten Aufruf erneut Förderanträge für E-Ladestationen gestellt werden. Mit dieser dritten Phase des Bundesprogramms fördert das BMVI die Errichtung von bis zu 10.000 Normal- und 3.000 Schnellladepunkten. Für diesen dritten Aufruf stehen rund 70 Millionen Euro bereit. Die Bewerbungsphase endet am 20. Februar 2019.

Neu in dieser dritten Förderphase ist der Einsatz eines webbasierten Standarttools, mit welchem Versorgungslücken im bundesweiten Ladenetz identifiziert werden können. Grundlage des Tools sind unter anderem Verkehrs- und Mobildaten, Nutzerdaten von Elektrofahrzeugen und sozio-ökonomische Daten.

Hintergrund

Am 18.05.2016 hat das Bundeskabinett ein Marktanreizprogramm für die Elektromobilität beschlossen. Teil des Programms ist auch die Förderung des Aufbaus von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Seit Anfang 2017 wird im Rahmen des Förderprogramms der Aufbau von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur durch eine anteilige Finanzierung der Investitionskosten gefördert. In den ersten zwei Förderaufrufen wurden insgesamt 15.803 Ladepunkte, davon 13.473 Normalladepunkte und 2.330 Schnellladepunkte bewilligt.

Mit dem Programm will die Bundesregierung den Aufbau eines flächendeckenden und bedarfsgerechten Netzes von Schnelllade- und Normalladestationen initiieren. Ziel ist der Aufbau von mindestens 15.000 Ladestationen bis 2020. Die Bundesregierung stellt dafür 300 Millionen Euro von 2017 bis 2020 bereit. Unterstützt werden sowohl private Investoren als auch Städte und Gemeinden.

Weitere Informationen zur Förderung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

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