Mobilitätspreis.RUHR: Neuer Preis für innovative Mobilitätsprojekte
Der Regionalverband Ruhr lobt erstmals im Rahmen der Mobilitätskonferenz.RUHR (MOKO) einen Preis für kreative, nachhaltige und zukunftsweisende Projekte rund um Mobilität im Ruhrgebiet aus. Die LAG 21 NRW wirkt in der Jury mit.
A40, RE1, RS1 – wer über die Hauptschlagadern der Mobilität im Ruhrgebiet spricht, tut dies meistens mit erhöhtem Puls. Zu voll, zu spät, zu wenig – die Bewegung durch den größten Ballungsraum Deutschlands ist herausfordernd. Dabei ist Mobilität essenziell, um die Städte der Metropole Ruhr stärker zu verbinden, für Beruf und Freizeit, für funktionierende Wirtschaft.
Aktuell geschieht dies vor allem mit dem Auto – 59 Prozent der Menschen im Ruhrpott bewegen sich per motorisiertem Individualverkehr fort (laut Befragung „Mobilität in Deutschland“ aus 2023).
Es gilt also: Besser, nachhaltiger und ressourceneffizienter werden! Projekte, die diesen Anspruch umsetzen, können sich nun erstmals für den Mobilitätspreis.RUHR des Regionalverband Ruhr (RVR) bewerben!
Mobilitätspreis.RUHR geht an den Start
Gesucht werden innovative Mobilitätsprojekte aus dem bzw. für das Ruhrgebiet, die neue und nachhaltige Mobilitätsformen fördern. Multiple Bezüge zu den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) sollen dabei erkenntlich werden. Kreativität, Innovation und Engagement sind gefragt.
Bewerben können sich Einzelpersonen, Gruppen, Institutionen, Unternehmen, Vereine, Schüler *innen oder Studierende. Das Preisgeld beträgt 5000 Euro. Die Bewertung der eingegangenen Beiträge obliegt einer Fachjury, in der die LAG 21 NRW durch ihren geschäftsführenden Vorstand Dr. Klaus Reuter vertreten ist.
Die Preisverleihung findet im Rahmen der Mobilitätskonferenz.RUHR 2025 am 11. Dezember in Witten statt.
Bewerbungsfrist ist der 30. September 2025.
Infos für Bewerbungen
Wer am Wettbewerb teilnimmt, sollte in seinem Bewerbungsschreiben zu folgenden Kriterien deutliche Bezüge herstellen:
- Nachhaltigkeit (Umweltschutz, Ressourcenschonung, Bezüge zu SDGs)
- Innovationsgrad (Neuheit der Ansätze)
- Wirksamkeit (Effizienz, Förderung von Mobilitätsgerechtigkeit)
- Übertragbarkeit (Anwendbarkeit für andere Orte im Ruhrgebiet bzw. darüber hinaus)
- Roter Faden (Starke Leitidee, die sich durch das gesamte Konzept zieht)
Alle Infos zu Ausschreibung und Konferenz hier.
Der Auslobungstext (mit Infos zur Bewerbung und Einreichung) hier.
