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Mobilitätspreis.RUHR: Auszeichnung für Pioniere der Verkehrswende

Foto: RVR/Wiciok

Mit dem Mobilitätspreis.RUHR wurden am 11. Dezember drei Projekte ausgezeichnet, die nachhaltige Mobilität im Ruhrgebiet vorbildlich umsetzen und voranbringen. Die LAG 21 NRW konnte in der Jury mitentscheiden.

Mobilität betrifft uns alle – in der Freizeit, im Beruf, im Alltag. Wer hier die richtigen Weichen stellt, steuert erfolgreicher in eine nachhaltige Zukunft. Besonders im Ruhrgebiet, in dem sich zahlreiche Verkehrswege verknoten, liegen hier große Potentiale.

Drei besonders innovative Projekte wurden auf der Mobilitätskonferenz.RUHR (MOKO) des Regionalverbands Ruhr mit dem erstmals verliehenen Mobilitätspreis.RUHR ausgezeichnet. Die Entscheidung traf eine Fachjury, in der die LAG 21 NRW durch den geschäftsführenden Vorstand Dr. Klaus Reuter vertreten wurde. Vor Ort auf der Konferenz konnte Dr. Reuter zudem im Auftaktgespräch und einem Panel mitdiskutieren, in dem es u.a. um eine mögliche Adaption des Konzepts der Superblocks (wie in Barcelona) für das Ruhrgebiet ging.

Rikschen, Ruhrbahn und Radmobilität

Die Topplatzierung erlangte das Projekt „MITEINANDER MOBIL – Mit freien Lastenrädern, Rikschen und Rollstuhlbikes gemeinsam unterwegs“ der Initiative für Nachhaltigkeit e.V. aus Essen. Das Projekt legt eine Open-Source-Software vor, die auch andere Initiativen übernehmen können – um so Bürgerengagement, Digitalisierung und Nachhaltigkeit erfolgreich für zukunftsfähige Mobilität zusammenspielen zu lassen.

Platz 2 ging an die Ruhrbahn: Das Vorhaben „Bonus mobil – Sauber fahren, Kohle sparen“ belohnt in einem Bonusprogramm klimafreundlich zurückgelegte Kilometer mit Prämien.

Der dritte Platz ging ebenfalls nach Essen: Das Projekt „Gemeinsam fahrradfreundlich in die Zukunft – Der Essener Weg der Fahrradfreundlichen Arbeitgeber“ unterstützt Unternehmen dabei, attraktive Rahmenbedingungen für die Radmobilität von Mitarbeitenden zu schaffen.

Noch mehr Mobilitätsinnovationen

Auch beim Mobilitätstag.NRW, zu dem das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW einlud, wurden pionierhafte Projekte aus ganz NRW prämiert. Für den Mobilitätspreis.NRW wurden fünf Projekte von einer Jury nominiert, danach entschieden Bürger*innen per Online-Voting.

Den ersten Platz gewann das Projekt „Triangel“, eine 62 Kilometer lange Fahrradroute durch den Kreis Steinfurt. Dafür wurden zahlreiche Maßnahmen zur Bevorrechtigung des Radverkehrs installiert, Bike-Sharing ermöglicht, adaptive Beleuchtung errichtet und mehr.

Platz 2 ging auch hier an „Bonus mobil“, den dritten Platz belegt das Institut für Didaktik der Geographie der Uni Münster mit einem partizipativen Format zur Untersuchung der Radverkehrssituation in Essener Stadtteilen.

Mehr Details zum Mobilitätspreis.NRW hier.

Weitere Informationen zum Mobilitätspreis.RUHR des RVR hier.

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