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Künstliche Intelligenz trifft Nachhaltigkeit: Neues Projekt schafft gemeinsame Basis für KI-Einsatz in NROs

Am 1. August 2025 ist durch eine Förderung der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW mit Unterstützung der KD-Bank Stiftung das neuste Projekt der LAG 21 NRW gestartet, in dem sich alles um die Möglichkeiten und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz für Nichtregierungsorganisationen (NROs) dreht. Alle Hintergründe hier.

Kaum ein Arbeitsfeld wird in naher Zukunft durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz unberührt bleiben. Doch trotz bereits allumfassenden Verfügbarkeit ist der Umgang mit KI oft noch unstrukturiert. Hier setzt das Projekt „Einsatz künstlicher Intelligenz in nordrhein-westfälischen Nichtregierungsorganisationen zur Stärkung einer nachhaltigen Entwicklung“ (kurz: KINE) an.

Mit KINE startet die LAG 21 NRW eine zukunftsweisende Initiative, die zivilgesellschaftliche Organisationen in NRW dabei unterstützt, die Potenziale und Herausforderungen von KI im Kontext nachhaltiger Entwicklung zu verstehen und aktiv zu gestalten.

Warum dieses Projekt jetzt wichtig ist

Seit der breiten Verfügbarkeit von KI-Systemen diffundiert deren Einsatz in das Alltagsgeschäft. Doch während Unternehmen und Forschungseinrichtungen bereits progressiv mit KI-Systemen arbeiten, fehlt es vielen zivilgesellschaftlichen Organisationen noch an Wissen, Ressourcen und Strategien, um KI sinnvoll und verantwortungsvoll einzusetzen.

Ziele und Zielgruppen

Das Projekt richtet sich in erster Linie an Führungskräfte und Mitarbeitende von NROs in NRW, die sich bereits mit Nachhaltigkeitsthemen beschäftigen. Ziel ist es, diese Akteur*innen zu befähigen, KI-Systeme kritisch zu reflektieren, sinnvoll in ihre Arbeit zu integrieren und sich aktiv in gesellschaftliche Debatten einzubringen.

Was passiert konkret?

In einem zweijährigen Prozess werden unter anderem folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • Ein zivilgesellschaftliches Fachforum „KI und Nachhaltigkeit“ wird etabliert, in dem sich Vertreter*innen von NROs austauschen und Richtlinien für den KI-Einsatz entwickeln, die auch anderen Organisationen als Orientierung dienen
  • Ein hybrides Qualifizierungsprogramm vermittelt technisches, ethisches und organisatorisches Wissen rund um KI und Nachhaltigkeit – über eine Online-Lernplattform und praxisnahe Workshops.
  • Individuelle KI-Fahrpläne helfen den teilnehmenden Organisationen, konkrete Einsatzmöglichkeiten von KI in ihrer Arbeit zu identifizieren und umzusetzen.
  • Eine Abschlusskonferenz präsentiert die Ergebnisse öffentlich und lädt zur Weiterverwendung ein.

Wirkung erzeugen und dauerhafte Perspektive

Die Ergebnisse sollen über die Projektlaufzeit hinaus wirken: Die Lernplattform bleibt öffentlich zugänglich, die entwickelten Methoden und Richtlinien können von weiteren Organisationen übernommen werden. Ziel ist es, einen dauerhaften, selbstbewussten und reflektierten Umgang mit KI in der Zivilgesellschaft zu etablieren.

Gefördert wird das Projekt durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen (SUE NRW) sowie durch eine Spende der KD-Bank Stiftung, die KINE als eines von vier Leuchtturmprojekten in 2025 unterstützt. (Infos hier)

News zum Projekt finden sich immer aktuell auf dem Projektsteckbrief.

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