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Kommunale Klimapartnerschaften und Biodiversität: Ergebnisworkshop des Pilotvorhabens

Fünf kommunale Klimapartnerschaften haben ihre gemeinsamen Handlungsprogramme angepasst, um den Artenschutz in den Mittelpunkt zu stellen. Wie dadurch die Partnerschaften neu belebt und lokale Beiträge zum Kunming-Montreal-Abkommen geleistet werden, diskutierten sie auf einem Ergebnisworkshop.

Weltweit wird der Artenvielfalt ein krisenhafter Zustand attestiert – eine Lage, die laut Expert*innen noch drastischere Auswirkungen für das Leben der Menschen haben wird, als die Klimakrise.

Gemeinsam Lösungen für diese Krise entwickeln – das stand auf der Agenda von fünf kommunalen Partnerschaften, die zuvor schon im Projekt „Kommunale Klimapartnerschaften“ geschlossen wurden. Mit Unterstützung der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global sowie der LAG 21 NRW wurden bereits Handlungsprogramme für Klimaschutz und -anpassung entwickelt. In den letzten anderthalb Jahren wurden diese Programme nun gemeinsam angepasst, um den Erhalt und die Wiederherstellung der biologischen Vielfalt ganz bewusst in den Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit zu rücken.

Diese Partnerschaften haben sich am Pilotvorhaben "Kommunale Klimapartnerschaften und Biodiversität" beteiligt:

  • Karlsruhe - San Miguel de los Bancos (Ecuador)
  • Köln - Corinto (Nicaragua)
  • Köln - Yarinacocha (Peru)
  • Lahr - Alajuela (Costa Rica)
  • Ludwigsburg - Ambato (Ecuador)

Wichtige Erkenntnisse des Pilotvorhabens

Die Ergebnisse der partnerschaftlichen Kooperationen wurden am 25. und 26. Juni in einem digitalen Workshop präsentiert. Flankiert wurden diese durch Vorträge zu praktischen Ansätzen zum Artenschutz und Ökosystemleistungen für Klimaanpassung.

Zahlreiche starke Maßnahmen für den Schutz der Biodiversität konnten vorgestellt und diskutiert werden. Spannend war dabei die Erkenntnis, dass der Einbezug neuer Akteurskreise zu einer erhöhten Resilienz der Partnerschaften beitragen konnte.

Das Pilotvorhaben konnte einen wichtigen Beitrag zur Lokalisierung des 2022 verabschiedeten "Kunming-Montreal-Abkommens" leisten, indem einige der dort gefassten Ziele in angepasster Form Eingang in die jeweiligen Handlungsprogramme gefunden haben.

So geht es im Projekt weiter

Die voraussichtlich in 2025 startende 10. Phase des Projekts wird die Erfahrungen des Pilotvorhabens aufgreifen. Von vornherein werden Klimaaspekte mit Maßnahmen zu Erhalt und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt zusammengedacht und die Handlungsprogramme entsprechend ausrichten.

Weitere Infos zum Projekt „Kommunale Klimapartnerschaften“ finden Sie hier.

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