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Ideenwettbewerb „Mobilitätskultur und Nachhaltigkeit“: Erfolg für Projekt von LAG 21 und NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste

In drei Städten Nordrhein-Westfalens werden Parkplätze für einen Tag zu Begegnungs- und Visionsräumen. Zusammen mit Fachleuten und Kunstschaffenden reflektieren hier PassantInnen die Rolle von Parkraum und dessen Umwandlung – für eine nachhaltigere Mobilitätskultur. Eine spannende Projektidee von LAG 21 NRW und dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, die bald Realität wird! Denn das Projekt „StattParkKultur NRW“ zählt zu den Gewinnern eines Ideenwettbewerbs und wird über 6 Monate mit insgesamt 50.000 Euro gefördert.

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat im November 2018 die Siegerprojekte für die Wettbewerbe „Mobilitätskultur und Nachhaltigkeit“ und „Baukultur, Wohnen und Nachhaltigkeit“ ausgewählt. „Bei jeder Projektidee wurde sich intensiv damit beschäftigt, wie ein Umdenken in unserer Gesellschaft erreicht und wie insbesondere unsere Alltagskultur nachhaltiger werden kann“, sagte Marlehn Thieme, Vorsitzende des RNE und Jury-Mitglied.

Parkplätze verwandeln sich in Begegnungsräume

Insgesamt hatten sich 179 Projekte um die Förderung beworben. Dem Projekt „StattParkKultur NRW“ wird – wie den anderen Gewinnern – „in besonderer Weise zugetraut, gesellschaftliche Denkmuster aufzubrechen, deren Reproduktion entgegenzuwirken und neue Wege zu nachhaltigem Handeln aufzuzeigen“, so der RNE.

Bei „StattParkKultur NRW“ steht die Partizipation im Vordergrund – PassantInnen sollen sich mit ihren Ideen und Meinungen in die Mobilitätsdiskussion einbringen. Sie können sich vor Ort mit Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen austauschen. Gleichzeitig thematisieren Kunstschaffende vor Ort in verschiedenen künstlerischen Formaten den Flächenverbrauch bzw. die freiwerdenden städtischen Räume. Dabei wird die Idee der "Parklets" weiterentwickelt: Dieser Begriff bezeichnen eine zeitweise Umgestaltung eines gewöhnlichen Parkplatzes in einen städtischen Begegnungsraum.

"StattParkKultur NRW" zielt darauf ab, dass sich in den teilnehmenden Kommunen langfristig eine stärkere Auseinandersetzung mit dem Thema Parkraumumgestaltung entwickelt. Im besten Fall werden durch das Projekt eine Reduktion von Parkflächen in urbanen Räumen angestoßen. Das trägt wiederum zum Klimaschutz und zu einem gesünderen Stadtklima bei – nämlich durch mehr innerstädtische Frei- und Grünflächen, weniger Verkehrslärm und attraktivere innerstädtische Quartiere.

Werden Sie eine der drei „StattParkKultur“ Kommunen

Einen Tag lang wird "StattParkKultur NRW" in drei Städten stattfinden!

Wenn Sie in der kommunalen Verwaltung tätig sind und an unserem Projekt teilnehmen möchten, können Sie uns bis zum 28.02.2019 diesen kurzen Bewerbungsbogen ausgefüllt zuschicken.

Die LAG 21 NRW und das Landesbüro Freie Darstellende Künste NRW werden die erfolgreichen Kommunen Ende März bekanntgeben, in denen dann nach gemeinsamer Vorbereitung im September 2019 die eintägigen Veranstaltungen durchgeführt werden. Wir freuen uns auf dieses spannende Projekt und die zu verwirklichenden Visionsräume!

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