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HOPE Nachhaltigkeitspreis 2026 prämiert Projekte für Entwicklungszusammenarbeit

Die Soroptimist International-Clubs aus der Metropolregion Ruhr haben einen Preis für Projekte ausgerufen, die Lebensbedingungen im Globalen Süden verbessern – und besonders stark für Geschlechtergleichheit wirken! Die LAG 21 NRW war in der Jury vertreten.

Licht, Horizonte und ein Samenkorn – diese Bilder bestimmen die Riege aus Gewinner*innen des zweiten HOPE Nachhaltigkeitspreises der Soroptimist International Metropole Ruhr Plus.

Der Preis richtet sich an Projekte, die die Grundbedürfnisse der Menschen im Globalen Süden und insbesondere die Umsetzung des fünften globalen Nachhaltigkeitsziels zur Gleichstellung der Geschlechter im Blick haben. Verliehen wird er durch Soroptimist International (SI), eine der weltweit größten Organisationen berufstätiger Frauen mit gesellschaftspolitischem Engagement.

Für den insgesamt mit 6000€ dotierten Preis konnten sich Initiativen und Gruppen mit einem Lebensmittelpunkt im Gebiet der Metropole Ruhr Plus bewerben – also Schulen, Vereine, Projektgruppen in Unternehmen, Start-Ups, Hochschulen oder Jugendgruppen.

Für die LAG 21 NRW wirkte Vorstand Dr. Klaus Reuter in der Jury mit.

Das sind die prämierten Projekte

Der 1. Preis ging an den Faire Welt e.V. aus Dinslaken mit dem Projekt „Licht gehört in die kleinste Hütte.“ Durch die Installation von Mini-Solaranlagen in Dörfern Ugandas werden Umwelt- und Entwicklungsarbeit mit Maßnahmen zur Förderung von Frauen verbunden. Sie erhalten Mikrokredite, die zu wirtschaftlicher Selbstständigkeit verhelfen und nachhaltige Perspektiven schaffen.

Den zweiten Platz teilten sich zwei Projekte, die in der Jurywertung gleichauflagen.

Der Verein Togo - Neuer Horizont e.V. aus Hamminkeln überzeugte mit einem Bildungsprojekt, das bereits bei Kindergartenkindern ansetzt. Konkret wird ein Kindergarten in Liwalpou gefördert mit dem Ziel, dort schon Mädchen auf die Schule vorzubereiten.

Zudem wurde das Hildegardis-Gymnasium Bochum in Kooperation mit dem Stipendienwerk Samenkorn e.V. ausgezeichnet. Die Schule unterstützt seit mehreren Jahren das Bildungsprojekt „Samenkorn“ in Guatemala. Es ermöglicht indigenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Berufsausbildung oder einen Schul- oder Universitätsabschluss.

Auszeichnung für inspirierende Arbeit

Für die LAG 21 NRW wirkte Dr. Klaus Reuter, geschäftsführender Vorstand, in der Jury mit und hielt die Laudatio für den Verein Togo e.V. Neue Horizonte. In dieser betonte er, wie groß die Arbeit des Vereins im Kleinen ist, in dem er Schutzräume schafft, Chancen anbietet und Rahmenbedingungen verbessert. Er lobte, dass diese Aktivitäten auch hier in Deutschland dazu inspirieren würde, jeden Tag an die Arbeit zu gehen, um Menschenrechte zu stärken und Nachhaltige Entwicklung voranzubringen, egal wie widrig die Umstände, wie hoch die Hürden oder krisenhaft die Zeiten.

Weiter besetzt wurde die Jury durch Manfred Belle (Eine Welt Netz NRW), Dr. Olivia Henke (Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima) sowie Dr. Estelle Herlyn (FOM Düsseldorf). Die Preisverleihung fand am 10. Juni im Schloss Horst in Gelsenkirchen statt.

Weitere Infos zu Soroptimist International und dem HOPE Nachhaltigkeitspreis 2026 hier.

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