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EU-Klimawahlcheck: Was steht in EU-Wahlprogrammen zu Natur- und Klimaschutz?

Mit dem digitalen EU-Klimawahlcheck können Wähler*innen vor der EU-Wahl am 9. Juni erfahren, wie große deutsche Parteien sich zu Umweltschutzthemen aufstellen – und abgleichen, mit wem sie die meisten Positionen teilen. Jetzt testen!

>> direkt zum EU-Klimawahlcheck <<

Zum zehnten Mal wählen Bürger*innen in der gesamten EU ihr Europäisches Parlament. Die Wahlbeteiligung dafür war in den letzten Jahrzehnten eher mäßig (42-45%), auch wenn bei der letzten Wahl 2019 ein positiver Aufwärtstrend (50%) verbucht werden konnte. In Deutschland waren es sogar leicht über 61 Prozent.

Eigene Prioritäten mit Parteiprogrammen vergleichen

Dabei ist die Wahl eine wichtige: Auf Ebene der EU werden die meisten Klima- und Naturschutzgesetze gemacht. Zuletzt wurden in Brüssel wegweisende Entscheidungen für eine sozial-ökologische Transformation verhandelt, doch konnten z.B. für Pestizidreduktion oder Umweltauflagen in der Agrarpolitik keine Mehrheiten gefunden werden.

Umso wichtiger ist es also, die eigenen Prioritätsthemen mit den Programmen der größten deutschen Parteien abzugleichen. Dies ermöglicht der EU-Klimawahlcheck.

Die Losung des Tools: „Checke zuerst, was für dich selbst Klimaschutz bedeutet, und vergleiche dann deine Einstellung mit den Positionen der großen Parteien.“

So funktioniert der Check

Fünf Kategorien können ausgewählt werden, um die eigenen Positionen mit denen der Parteien abzugleichen: Energie, Verkehr und Gebäude, Wirtschaft und Soziales, Landwirtschaft und Ernährung sowie Naturschutz und Artenvielfalt.

In jeder Kategorie werden Fragen gestellt und Kontexte dazu gegeben. Diesen kann man gar nicht bis vollkommen zustimmen. Anschließend wird visualisiert, wo auf dieser Skala die Parteien im Gegensatz zur eigenen Meinung stehen. Wurden alle Kategorien absolviert, gibt eine Gesamtauswertung den themenübergreifenden Überblick.

Hintergrundinfos zum EU-Klimawahlcheck

Inbegriffen sind die Parteien SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, CDU/CSU, Die Linke und AfD.

Wichtig zu wissen: Die AfD wird in der Bewertung abgegrenzt, da sie den menschengemachten Klimawandel in ihrem Wahlprogramm leugnet, einen EU-Austritt Deutschlands fordert und Umweltschutz generell nicht produktiv thematisiert.

Herausgeber ist Europeans for Climate Association, entstanden ist er durch eine Kooperation von Klima-Allianz Deutschland, NABU, Protect the Planet und dem Deutschen Naturschutzring.

Zum EU-Klimawahlcheck.

 

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