Blauer Kompass: Bundespreis für Klimafolgenprojekte feiert Zehnjähriges
Aktuell läuft die Bewerbungsphase für die höchste staatliche Auszeichnung für Klimafolgenprojekte. Teilnehmen können Kommunen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, zivilgesellschaftliche Organisationen und (neu) Schulen.
Wie können wir mit den jetzt schon unausweichlichen Auswirkungen der Klimakrise umgehen? Wer gute Antworten darauf findet, kann dafür seit 10 Jahren im Wettbewerb „Blauer Kompass“ ausgezeichnet werden.
Verliehen wird die Auszeichnung alle zwei Jahre durch das Bundesumweltministerium (BMUKN) und Umweltbundesamt. Bewerbungen sind bis zum 20. März möglich.
Vielfältige Kategorien ermöglichen breite Teilnahme
Weil starke Ideen, was bei Hitze, Dürre oder Starkregen hilft, aus vielen verschiedenen Richtungen kommen können, sind Bewerbungen durch unterschiedlichste Akteur*innen möglich. Folgende Kategorien werden ausgelobt:
- Kommunen
- private und kommunale Unternehmen
- Forschungs- und Bildungseinrichtungen
- Vereine, Verbände und Stiftungen
- Schulen
Die Kategorie für Schulen und Schulprojekte ist 2026 erstmals Teil des Bundespreises.
Drei Schritte bis zum Finale
Die Ermittlung von Siegerprojekten erfolgt durch ein mehrstufiges Verfahren. Zuerst werden 25 Projekte von BMUKN und Umweltbundesamt nominiert. Anschließend wählt die Öffentlichkeit (vom 16. bis 23. Juni) ihren Favoriten für den Community-Preis aus. Aus den verbliebenen 24 Projekten ernennt eine Expert*innenjury die Gewinnerprojekte pro Kategorie, die jeweils ein Preisgeld von 25.000€ erhalten.
Diese Aspekte sollten Bewerbungen beachten
Gut zu wissen: Es gibt sechs Kriterien, auf die alle Bewerbungen geprüft werden. Im Fokus stehen die Wirksamkeit für den Umgang mit Klimafolgen, die Robustheit angesichts zukünftiger Klimaänderungen und die Nachhaltigkeit, also das Vermögen dauerhaft positiver Entwicklung in ökologischer, sozialer und ökonomischer Hinsicht. Außerdem werden die finanzielle Tragbarkeit geprüft, die Flexibilität und Adaptionsmöglichkeiten betrachtet und mögliche positive Nebeneffekte einbezogen.
Alle Infos zum Wettbewerb, zu Vorjahressieger*innen und Themenbeispielen hier.
