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Convention on Biological Diversity: Infos und Hintergründe zum 15. Weltbiodiversitätsgipfels

Vom 11. bis 15. Oktober findet die erste Phase des 15. Weltbiodiversitätsgipfels statt. Im digitalen Raum sprechen Mitglieder der UN über die Verstärkung ihrer Ambitionen zum Erhalt der bedrohten Biodiversität. Wir fassen Details zum Thema zusammen.

Die Biodiversität ist bedroht – und das überall auf der Welt. Trotz globaler Anstrengungen verbessert sich die Lage nicht, vielmehr sehen Expert*innen eine drastische Verschlechterung, sollte nicht bald ein Kurswechsel eintreten. Bei der 15. Zusammenkunft von UN-Staaten zur Convention on Biological Diversity (CBD, deutsch: Weltbiodiversitätsgipfels) sollen neue und ambitionierte Zielsetzungen zum Erhalt der Artenvielfalt besprochen werden. Die Vision: bis 2050 soll ein menschliches Leben in Harmonie mit der Natur Realität werden.

Erste Ergebnisse sind die "Kunming Declaration", die neue Selbstverpflichtungen listet und im zweiten Part mit konkreten Zielen gefüllt werden soll, sowie der von China eingerichtete "Kunming Biodiversity Fund", der mit 1,5 Milliarden Yuan beziffert ist.

Die Konferenz findet in zwei Parts statt. Vom 11. Bis 15. Oktober 2021 finden digitale Events statt, vom 25. April bis 8. Mai treffen sich die Mitglieder in Person im chinesischen Kunming. Eine stets aktualisierte Sammlung wichtiger Dokumente findet sich hier.

Deutschlandfunk: Beitragsreihe zum Weltbiodiversitätsgipfel

Spannende Hintergründe zum Thema Biodiversität liefert aktuell eine umfassende Beitragsreihe vom Deutschlandfunk, die den 15. Weltbiodiversitätsgipfel als Aufhänger nimmt. In Text und/oder Ton werden ausgewählte Kernziele (die sogenannten “Aishi-Ziele”, die beim Gipfel im Jahr 2010 gesteckt wurden) beleuchtet: etwa Regenwaldrodung stoppen & Flächenfraß eindämmen, Schutz von Korallenriffen, Wüstenbildung bekämpfen oder Artensterben stoppen. Schauen oder hören Sie über diesen Link rein.

Im Lehrgang NaMa NRW geht es auch um kommunale Möglichkeiten zum Artenschutz.

Im Beitrag zum Thema Flächenfraß spricht auch LAG 21 NRW-Projektmanager Moritz Schmidt (ab Minute 03:40). Als Experte für Raumplanung im deutschen Bereich spricht Schmidt über den täglichen Verlust von Natur- und Kulturfläche in Deutschland. Den Beitrag hören können Sie hier.

Artenschutz in NRW

Um den Erhalt der Artenvielfalt zu sichern, brauchen Kommunen das nötige Wissen sowie ambitionierte Zielsetzungen. Beides können Akteur*innen der Kommunalverwaltungen NRWs im (für sie kostenlosen) Qualifizierungslehrgang für „Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement“ erlernen. Die Online-Lerneinheiten eines speziellen Moduls zum Thema Biodiversität sind in Kürze verfügbar! Mehr dazu auf www.nama-nrw.de

In NRW wurde dieses Jahr ein deutliches Zeichen für mehr Artenschutz aus Richtung der Zivilgesellschaft gesetzt. Die Volksinitiative Artenvielfalt NRW von NABU, BUND und LNU sammelte mehr als 115.000 Stimmen und reichte ihre Forderungen beim Landtag NRW ein. Mehr darüber hier.

Alles weitere zum Weltbiodiversitätsgipfel auf www.cbd.int

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