Fair, inklusiv, sorgend: Wegweiser für gendergerechte Stadtentwicklung
Damit Stadtplanung besser unterschiedliche Bedarfsgruppen mitdenken kann, hilft ein neuer Wegweiser inklusive Poster, Leitprinzipien und Handlungsempfehlungen. Dies fördert über mehrere Dimensionen die Nachhaltige Entwicklung vor Ort.
Wenn Städte gendergerecht geplant werden, bieten sie Räume, in denen die real existierende Vielfalt Raum zur Entfaltung findet. Ihre Raumstrukturen reproduzieren keine starren Rollenbilder, sondern schaffen Bedingungen, in denen Arbeit, Familie und Freizeit für alle Menschen gut vereinbar sind.
Bestehende Ansätze dieses Gender Planning untersuchte eine Studie zwischen 2023 und 2025 anhand von Fachdiskursen und kommunalen Praxisbeispielen. Auf dieser Basis entstand der „Wegweiser gendergerechter Stadtentwicklung“, den das Berliner nexus-Institut für das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung umgesetzt hat.
Denkanstöße für Planungsvorhaben
Der Wegweiser richtet sich an alle, die Stadtentwicklung umsetzen und bündelt die Erkenntnisse der Studie sowie Leitfragen aus der Praxis. Das Ziel: gendergerechte Stadtentwicklung nicht nur punktuell mitdenken, sondern langfristig in bestehende Prozesse zu integrieren – und so Mehrwert für alle integrierten Ziele der Stadtentwicklung schaffen.
Den Wegweiser ergänzt ein Poster, welches Denkanstöße setzt, um Entscheidungslogiken und Planungsroutinen zu hinterfragen sowie unterschiedliche Bedarfsgruppen in Planungsvorhaben zu berücksichtigen – für faire, inklusive und sorgende Städte.
Der Wegweiser steht hier zum Download: PDF
Weitere Infos zum zugehörigen Projekt "Gendergerechte Stadtentwicklung: Potenziale für nachhaltige und vielfältige Städte" hier.
