Klima
Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel sind neue Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge. Sie gelten als eine der wichtigsten Aufgaben in unserer Gesellschaft. Dank der Ergebnisse des Berichtes des Weltklimarats (IPCC) von 2007 und einer damit verbundenen intensiven Öffentlichkeitsarbeit sind die Notwendigkeit von umfassenden Klimaschutzmaßnahmen und ehrgeizigen Reduktionszielen beim Ausstoß von Treibhausgasen breit im Bewusstsein der Bevölkerung und bei den Kommunen verankert worden. Der gescheiterte Klimagipfel von Kopenhagen im Dezember 2009 hat jedoch gezeigt, wie schwer es ist, konkrete Vorgaben verbindlich zu machen. Einer der Knackpunkte beim Kyoto-Nachfolgeprotokoll bleibt die länderspezifische Festlegung von Emissionsreduktionswerten und Zeitplänen zur Erreichung des 2 bzw. 1,5 Grad-Ziels.
Umso wichtiger wird zunehmend die Rolle der Kommunen beim Klimaschutz. Unabhängig von politischen Vorgaben auf nationaler und internationaler Ebene erstellen Kommunen zunehmend eigene Klimaschutzkonzepte und setzen in diesem Zusammenhang eigene Minderungsziele. Diese orientieren sich vornehmlich an den Vorgaben des Weltklimarates und IPCC-Berichtes.
Damit kann Klimaschutz und Anpassung auch nicht länger als Maßnahmen einzelner Akteure verstanden werden. Vielmehr lebt der Kampf gegen den Klimawandel vom Engagement verschiedenster Akteure aus Wirtschaft, öffentlicher Hand und Zivilgesellschaft. Die LAG 21 NRW begleitet Kommunen bei der Umsetzung ihrer Konzepte.


