Rio+20 NRW - Kommunale Nachhaltigkeitsprozesse und -aktivitäten in NRW
Mit der Länderstudie „Rio+20 NRW“ hat sich die LAG 21 NRW zum Ziel gesetzt, den Status Quo und die Entwicklung der Lokalen Agenda 21 und kommunaler Nachhaltigkeitsprozesse seit der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro 1992 in NRW zu erfassen.
Die Ergebnisse werden für den Umweltgipfel Rio+20 aufbereitet.
Nach mehreren Maßnahmen soll eine qualitative und quantitative Analyse der Ergebnisse eine Typisierung von inhaltlichen Trends, erfolgreichen Strukturen und fördernden Rahmenbedingungen zur Entwicklung einer Roadmap „Kommunale Nachhaltigkeit NRW“ ermöglichen.
Außerdem werden nordrhein-westfälische Kommunen dazu in der Umfrage „Rio+20 NRW- Kommunale Nachhaltigkeitsprozesse und -aktivitäten in NRW“ befragt. In Kooperation mit dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, das eine bundesweite Umfrage umsetzt, fließen die Ergebnisse in die deutschlandweite Befragung direkt mit ein.
In einem weiteren Schritt werden Fallbeispiele hervorgehoben und Fokusgruppen-Diskussionen mit NRW-Nachhaltigkeitsexperten geführt. Basierend auf den Ergebnissen werden konkrete Handlungsempfehlungen ausgearbeitet, Umsetzungsschritte zur Prozessoptimierung entwickelt und mit einer Landesnachhaltigkeitsstrategie verknüpft.
Ein Reader wird die Ergebnisse der Länderstudie "Rio+20 NRW" dokumentieren. Gleichzeitig soll die Länderstudie NRW als zentrales Dokument für die am Rio+20 Kongress teilnehmenden NRW Akteure gelten.
Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.

